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<title>Adam im Islam</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Adam im Islam</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Adam</b> (<a href="Arabische_Sprache" title="Arabische Sprache">arabisch</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">آدم</bdi></bdo>, <a href="DIN_31635" title="DIN 31635">DMG</a> <i><span lang="ar-Latn" style="font-style:italic">Ādam</span></i>) gilt <b>im <a href="Islam" title="Islam">Islam</a></b> nicht nur als Vater der Menschheit, sondern auch als ein wichtiger <a href="Propheten_des_Islam" title="Propheten des Islam">Prophet</a>. Er wird an 18 Stellen im <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> erwähnt. Die Menschen werden ihrerseits im Koran als „die Kinder Adams“ (<i>banū Ādam</i>) bezeichnet (z. B. Sure 17:70<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>). In den <a href="Hadith" title="Hadith">Hadith</a>-Sammlungen, den <a href="Koranexegese" title="Koranexegese">Korankommentaren</a>, den Werken der <a href="Islamische_Geschichtsschreibung" title="Islamische Geschichtsschreibung">islamischen Geschichtsschreibung</a> sowie besonders in der <a href="Qisas_al-anbiy%C4%81%CA%BE" title="Qisas al-anbiyāʾ">Qisas al-anbiyāʾ</a>-Literatur werden die koranischen Aussagen über Adam durch zahlreiche Legenden, die zum Teil aus der <a href="Judentum" title="Judentum">jüdischen</a> Tradition stammen, ergänzt. Adams Name wird von den Koranexegeten damit erklärt, dass Gott ihn aus der Oberfläche (<i>adīm</i>) der Erde erschaffen haben soll.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Adam_im_Koran">Adam im Koran</h2></div>
<dl><dt>Sure 2,30-37</dt></dl>
<p>In Sure 2:30-37 wird von der Erschaffung Adams und seiner Vertreibung aus dem <a href="Paradies" title="Paradies">Paradies</a> berichtet. Gott kündigt den Engeln an, dass er einen Stellvertreter (<a href="Kalif" title="Kalif">chalīfa</a>) auf Erden einsetzen werde. Nach Verwunderung der Engel<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erschafft Gott Adam und lehrt ihn die Namen aller Dinge. Dieses Wissen zeichnet ihn vor den Engeln aus, denn die Engel kennen die Namen der Dinge nicht (2:31-33). Die Engel werden anschließend von Gott dazu aufgefordert, sich vor Adam niederzuwerfen, was diese mit Ausnahme von <a href="Iblis" title="Iblis">Iblis</a>, der zu den <a href="K%C4%81fir" title="Kāfir">Ungläubigen</a> gehört, auch tun (2:34). Gott lässt Adam und seine Frau den Garten bewohnen, erlaubt ihnen, von allen Früchten des Gartens zu essen, mit Ausnahme eines bestimmten Baumes, der ihnen verboten ist (2:35). <a href="Satan" title="Satan">Satan</a> verführt die beiden, das Gebot zu übertreten, woraufhin sie von Gott vertrieben und auf der Erde ausgesetzt werden (2:36). Adam erhält jedoch anschließend von Gott bestimmte Worte, und Gott wendet sich ihm wieder gnädig zu (2:37).
</p>
<dl><dt>Sure 20,115-122</dt></dl>
<p>Die Vertreibung von <a href="Adam_und_Eva" title="Adam und Eva">Adam und Eva</a> aus dem Paradies wird außerdem in Sure 20:115-122 behandelt. Zunächst wird darauf hingewiesen, dass Gott Adam eine Verpflichtung auferlegte, die dieser jedoch vergessen habe (20:115). Dazu wird erzählt, dass die Engel einst auf Gottes Befehl vor Adam niederfielen, außer Iblīs (20:116). Gott warnte daraufhin Adam vor Iblīs und den negativen Folgen einer Vertreibung aus dem Paradies (20:117-119). Satan jedoch flüsterte Adam ein, vom „Baum der <a href="Unsterblichkeit" title="Unsterblichkeit">Unsterblichkeit</a> und der Herrschaft, die nicht vergeht“ (<i>šaǧarat al-ḫuld wa-mulk lā yablā</i>) zu kosten (20:120); siehe dazu auch <a href="Baum_der_Erkenntnis" title="Baum der Erkenntnis">Baum der Erkenntnis</a> und <a href="Baum_des_Lebens_(Bibel)" title="Baum des Lebens (Bibel)">Baum des Lebens</a>. Nachdem die beiden von dem Baum gegessen haben, wird ihnen ihre Scham (wörtl. Schlechtigkeit) bewusst, und sie beginnen, Blätter des Paradieses über sich zusammenzuheften. Obwohl Adam ungehorsam gegenüber seinem Herrn gewesen ist, (20:121) erwählt ihn dieser, wendet sich ihm wieder zu und leitet ihn recht (20:122).
</p>
<dl><dt>Sure 7,11-27</dt></dl>
<p>Ein drittes Mal findet sich die Erzählung über Adam und Iblīs in Sure 7:11-27. Iblīs verweigert hier die <a href="Prostratio" title="Prostratio">Prosternation</a> vor Adam mit dem Hinweis, dass er besser sei als Adam, weil er aus Feuer erschaffen sein, Adam jedoch aus Erde (7:12). Daraufhin wird er von Gott aus dem Paradies verwiesen, erbittet sich aber Aufschub bis zum Tag des jüngsten Gerichts, um nun zu versuchen, die Menschen ebenfalls abirren zu lassen (7:13-18). Satan flüstert Adam und seiner Frau ein, von dem verbotenen Baum zu essen, diesmal mit dem Argument, dass Gott mit dem Verbot nur verhindern wolle, dass sie unsterbliche Wesen würden (7:20). Die beiden lassen sich verführen und werden, nachdem sie bereut und um Vergebung gebeten haben, von Gott auf die Erde hinabgestürzt, wo sie als Sterbliche leben dürfen (7:21-25). Die Menschen als Söhne Adams (<i>banū Ādam</i>) werden schließlich gewarnt, ihre Blöße zu bedecken und sich nicht von Satan verführen zu lassen, damit es ihnen nicht ergeht wie ihren Eltern, als diese aus dem Paradies vertrieben wurden (7:26-27).
</p>
<dl><dt>Weitere Stellen</dt></dl>
<p>Adam wird noch an verschiedenen anderen Stellen im <a href="Koran" title="Koran">Koran</a> kurz erwähnt. Für das spätere islamische Bild von dieser Figur war noch die Aussage in Sure 3:33 sehr wichtig, dass Gott Adam zusammen mit <a href="Noach" title="Noach">Noah</a>, der Familie <a href="Abraham_im_Islam" title="Abraham im Islam">Abrahams</a> und der Familie <a href="Amram" title="Amram">Amrams</a> erwählt habe.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Adam_in_der_islamischen_Tradition">Adam in der islamischen Tradition</h2></div>
<p>Bei der Exegese der verschiedenen koranischen Stellen, die sich mit Adam befassen, haben die muslimischen Gelehrten schon früh die mündliche Tradition des Judentums, wie sie in <a href="Talmud" title="Talmud">Talmud</a> und <a href="Midrasch" title="Midrasch">Midrasch</a> festgehalten ist, herangezogen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf diese Weise haben auch verschiedene Elemente aus dem <a href="Altes_Testament" title="Altes Testament">Alten Testament</a> Eingang in die islamische Adam-Überlieferung gefunden, die im Koran nicht enthalten sind. Hierzu gehören insbesondere der Name Evas, der im Koran nicht erwähnt ist, sowie die Schlange aus dem biblischen <a href="S%C3%BCndenfall" title="Sündenfall">Sündenfallbericht</a>, die ebenfalls im Koran nicht vorkommt. Nach den Koranexegeten <a href="Az-Zamachschar%C4%AB" title="Az-Zamachscharī">az-Zamachscharī</a> und <a href="Al-Baidawi" class="mw-redirect" title="Al-Baidawi">al-Baidawi</a> verbarg sich Satan im Kopf der Schlange, um so nach seinem Sturz erneut in das Paradies gelangen zu können.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt wurde in der islamischen Tradition das Bild Adams mit vielen legendenhaften Elementen angereichert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Adams_Erschaffung_und_Gestalt">Adams Erschaffung und Gestalt</h3></div>
<p>Ein weit verbreitetes Hadith berichtet, dass Gott Adam an einem <a href="Freitag" title="Freitag">Freitag</a> erschaffen habe.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach einer Überlieferung im <i>Ṣaḥīḥ</i> von <a href="Muhammad_ibn_%CA%BF%C4%AAs%C4%81_at-Tirmidh%C4%AB" title="Muhammad ibn ʿĪsā at-Tirmidhī">Muhammad ibn ʿĪsā at-Tirmidhī</a> erschuf er Adam „mit seiner Hand aus einer Handvoll Erde, die er von der ganzen Welt nahm, von der Ebene und vom Gebirge, schwarze, weiße und rote Erde.“ Mit der unterschiedlichen Herkunft der Erde, die Gott bei der Erschaffung Adams verwendete, werden auch die verschiedenen Farben der Menschen erklärt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einer Überlieferung, die <a href="Ath-Tha%CA%BFlab%C4%AB" title="Ath-Thaʿlabī">ath-Thaʿlabī</a> (gest. 1036) anführt, werden die Herkunftsorte der Erde, aus denen Gott Adam erschuf, noch weiter konkretisiert:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Den Kopf und die Stirn Adams erschuf er aus der Erde der <a href="Kaaba" title="Kaaba">Kaaba</a>, seine Brust und seinen Rücken aus der Erde <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalems</a>, seine Schenkel aus der Erde des <a href="Jemen" title="Jemen">Jemen</a>, seine Waden aus der Erde Ägyptens, seine Füße aus der Erde des <a href="Hedschas" title="Hedschas">Hidschaz</a>, seine rechte Hand aus der Erde des Ostens, seine linke Hand aus der des Westens.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">aṯ-Ṯaʿlabī: <i>Qiṣaṣ al-anbiyāʾ</i>. Deutsche Übersetzung von Heribert Busse. 2006, S. 35.</span></div></div>
<p>Mit dieser Überlieferung wird eine Parallele zwischen <a href="Mikrokosmos" title="Mikrokosmos">Mikrokosmos</a> und <a href="Makrokosmos" title="Makrokosmos">Makrokosmos</a> hergestellt, denn „die bedeutendsten Bestandteile in Adams Körper sind aus Erde von den Zentren der [islamischen] Welt entstanden.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach übereinstimmender islamischer Überlieferung hatte Adam eine Länge von 60 <a href="Dhir%C4%81%CA%BF" title="Dhirāʿ">Ellen</a>. Nach einem kanonischen Hadith, der in verschiedenen Varianten auf <a href="Ab%C5%AB_Huraira" title="Abū Huraira">Abū Huraira</a> zurückgeführt wird, wurde er bereits von Gott mit dieser Länge erschaffen. In den nachfolgenden Generationen soll dann die Körpergröße der Menschen kontinuierlich abgenommen haben, aber jeder, der ins Paradies eingeht, soll wieder die Gestalt von Adam haben, also 60 Ellen lang sein.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach anderen Überlieferungen war Adam ursprünglich sogar noch erheblich größer und wurde erst nach dem Sündenfall auf die Länge von 60 Ellen verkürzt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Siehe dazu auch <a href="Riese#Riesen_in_der_Bibel_und_Tora" title="Riese">Riesen in der Bibel und Tora</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Landung_auf_der_Erde_und_Wanderung_nach_Mekka">Landung auf der Erde und Wanderung nach Mekka</h3></div>
<p>Der Ort, an dem Adam auf der Erde landete, als er aus dem Paradies vertrieben wurde, wird mit Indien bzw. Sarandīb angegeben.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sarandīb ist der alte arabische Name für die Insel <a href="Sri_Lanka" title="Sri Lanka">Sri Lanka</a>. Später identifizierten die Muslime den Ort, über den Adam auf die Erde hinabgestiegen sein soll, mit dem <a href="Adam%E2%80%99s_Peak" title="Adam’s Peak">Adam’s Peak</a>. Der maghrebinische Reisende <a href="Ibn_Batt%C5%ABta" title="Ibn Battūta">Ibn Battūta</a> aus dem 14. Jahrhundert schildert in seiner <a href="Rihla" title="Rihla">Rihla</a><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, wie er auf der Insel Sarandīb diesen Berg bestieg, um den dortigen Fußabdruck Adams zu sehen.
</p><p>Von Indien bzw. Sarandīb soll Adam auf Befehl Gottes die Reise nach <a href="Mekka" title="Mekka">Mekka</a> angetreten haben. Dort errichtete er die <a href="Kaaba" title="Kaaba">Kaaba</a> und vollzog die <a href="%CA%BFUmra" title="ʿUmra">ʿUmra</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei der Errichtung der Kaaba verwendete Adam Steine von fünf verschiedenen Bergen: dem Berg <a href="Hir%C4%81'" title="Hirā'">Hirā'</a>, dem <a href="Libanongebirge" title="Libanongebirge">Libanon</a>, dem Berg <a href="Cudi_Da%C4%9F%C4%B1" title="Cudi Dağı">Dschūdī</a>, dem <a href="%C3%96lberg_(Jerusalem)" title="Ölberg (Jerusalem)">Ölberg</a> und dem <a href="Sinai_(Berg)" title="Sinai (Berg)">Berg Sinai</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anschließend führte ihn ein Engel nach <a href="%CA%BFAraf%C4%81t" title="ʿArafāt">ʿArafāt</a>, wo er am ʿArafa-Tag Eva wiederfand und vom Engel die Riten des <a href="Haddsch" title="Haddsch">Haddsch</a> beigebracht bekam, die die Menschen bis zum heutigen Tag vollziehen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Weit verbreitet ist auch die Vorstellung, dass Indiens Fruchtbarkeit und Reichtum an Gewürzen auf Adam zurückgeht. <a href="%CA%BFAbdall%C4%81h_ibn_%CA%BFAbb%C4%81s" title="ʿAbdallāh ibn ʿAbbās">ʿAbdallāh ibn ʿAbbās</a> wird mit der Aussage zitiert: „Als Adam vom Paradies herabstieg, hatte er Gewürzpflanzen (<i>ṭīb</i>) bei sich. Er pflanzte die Bäume Indiens in den Tälern des Landes, ihr Ursprung ist im Paradies. So füllte sich das Land dort mit Gewürzpflanzen. Deshalb holt man die Gewürze aus Indien. Ihr Ursprung ist Adams Duft, sein Duft ist der Duft des Paradieses.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der ostiranische Traditionarier al-Chuttalī (st. 896) überliefert die Aussage: „Als Adam das Paradies verließ, hatte er ein Bündel (<i>ḍiġṯ</i>) von abgeschnittenen Zweigen bei sich. Er pflanzte sie in Indien ein. Was man an Gewürzpflanzen in Indien erwähnt, kommt alles von jenem Bündel.“<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Adams_Prophetentum">Adams Prophetentum</h3></div>
<p>Die Vorstellung von Adams <a href="Prophetie" title="Prophetie">Prophetentum</a> ergab sich aus Sure 3:33 und verschiedenen Überlieferungen wie etwa der <a href="Himmelfahrt_Mohammeds" title="Himmelfahrt Mohammeds">Miʿrādsch</a>-Erzählung, in denen Adam in einer Reihe mit anderen vorislamischen Propheten erwähnt wird.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Prophetenreihen, in denen Adam erscheint, hatten darauf Einfluss, dass Adam bald selbst als Prophet betrachtet wurde. Bereits <a href="Al-Hasan_al-Basri" class="mw-redirect" title="Al-Hasan al-Basri">al-Hasan al-Basri</a> soll Sure 3:33 in dem Sinne verstanden haben, die die hier genannten Person, worunter auch Adam war, mit dem Prophetentum ausgezeichnet worden waren.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Stützung der Vorstellung von Adams Prophetentum wurde auch ein Hadith angeführt, wonach <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammed</a> seinem Gefährten Abū Dharr al-Ghifārī dieses bestätigt hatte.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Prophet soll Adam eine eigene Religion gegründet haben, die auch Rechtsvorschriften (<i>šarāʾiʿ</i>) und Pflichten (<i>farāʾiḍ</i>) kannte.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Nachkommenschaft_und_Urvertrag">Nachkommenschaft und Urvertrag</h3></div>
<p>Eva soll Adam zwanzig Mal Zwillinge geboren haben, jeweils einen Jungen und ein Mädchen, außer <a href="Set_(Bibel)" title="Set (Bibel)">Seth</a>, den sie als Einzelkind gebar. Die Söhne und Töchter wurden dann jeweils kreuzweise miteinander verheiratet. Adam soll erst gestorben sein, nachdem er 40.000 Kinder und Kindeskinder gesehen hatte.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von großer Bedeutung für das islamische Bild Adams war auch die Vorstellung von dem Urvertrag (<i>mīṯāq</i>). Sie knüpft an Sure 7:172-3 an, wo davon die Rede ist, dass Gott „aus der Lende der Kinder Adams deren Nachkommenschaft nahm“ und diese bezeugen ließ, dass er ihr Herr sei, damit sie am Tag der <a href="Auferstehung" title="Auferstehung">Auferstehung</a> nicht sagen könnten, dass sie davon nichts gewusst hätten. Obwohl hier gar nicht von Adam, sondern nur von den Kindern Adams die Rede ist, stellte man sich diesen Vorgang so vor, dass Gott die gesamte Menschheit in Form von präexistenten Wesen „aus dem Rücken Adams“ nahm und sie bezeugen ließ, dass Gott ihr Herr sei. Adam selbst soll bei diesem Vorgang, der unterschiedlich lokalisiert und zeitlich eingeordnet wird, leblos auf dem Boden gelegen haben.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sehr wichtig war dieser „Bund in der Präexistenz“ auch innerhalb der islamischen Diskussionen über die <a href="Pr%C3%A4destination" title="Prädestination">Prädestination</a>.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein <a href="Hadith" title="Hadith">Hadith</a>, der die prädestinatianische Sichtweise stützen sollte und von <a href="M%C4%81lik_ibn_Anas" title="Mālik ibn Anas">Mālik ibn Anas</a> in seinem <i>Muwaṭṭaʾ</i> überliefert wird, lässt den Propheten <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammed</a> sagen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Gott schuf Adam. Dann strich er ihm mit der Rechten über den Rücken und holte aus ihm Nachkommen heraus; er sagte: Diese habe ich für das Paradies geschaffen; wie für das Paradies bestimmte werden sie handeln. Dann strich er ihm wieder über den Rücken und holte aus ihm Nachkommen heraus; er sagte: Diese habe ich für das (höllische) Feuer geschaffen; wie für das (höllische) Feuer bestimmte werden sie handeln.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Durch die Vorstellung, dass sich Adams Nachkommenschaft bereits fertig in seinen Lenden befand, wurde auch eine direkte Verbindung zwischen Adam und <a href="Mohammed" title="Mohammed">Mohammed</a> hergestellt, denn dann musste sich ja auch schon Mohammed in Adams Lenden befunden haben. Mohammeds Präexistenz in Adams Lenden stellte man sich dabei in Form eines Lichtes vor. Verschiedene Überlieferungen berichten, wie dieses Licht im Laufe der Zeit von den Lenden Adams durch die Lenden von <a href="Noach" title="Noach">Noah</a> und <a href="Abraham_im_Islam" title="Abraham im Islam">Abraham</a> über die <a href="Quraisch" title="Quraisch">Quraisch</a> bis in die Lenden von <a href="%CA%BFAbdall%C4%81h_ibn_%CA%BFAbd_al-Muttalib" title="ʿAbdallāh ibn ʿAbd al-Muttalib">Mohammeds Vater</a> wanderte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Adams_Tod_und_Begräbnis"><span id="Adams_Tod_und_Begr.C3.A4bnis"></span>Adams Tod und Begräbnis</h3></div>
<p>Wie in der biblischen Erzählung (<a href="Genesis_(Bibel)" title="Genesis (Bibel)"><span style="white-space:nowrap;">1. Mose</span></a> 5,5 ), wird Adam in der islamischen Tradition ein besonders hohes Alter zugeschrieben. Ursprünglich hätte er 1.000 Jahre alt werden sollen, doch als er erfuhr, dass <a href="David" title="David">David</a> nur kurze Zeit leben sollte, schenkte er ihm vierzig Jahre seiner eigenen Lebenszeit, so dass er nur 960 Jahre alt wurde.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Über den Ort der ursprünglichen Grabstätte Adams gab es unterschiedliche Angaben. Eine Überlieferung lokalisierte sie am Berg Abū Qubais in <a href="Mekka" title="Mekka">Mekka</a>. Nach einer bekannten Legende, die der christlichen Tradition aus der syrisch-aramäischen <a href="Syrische_Schatzh%C3%B6hle" title="Syrische Schatzhöhle">Schatzhöhle</a> folgt, brachte Noah bei der <a href="Sintflut" title="Sintflut">Sintflut</a> den Sarg Adams in die Arche und begrub ihn nach dem Ende der Flut in <a href="Jerusalem" title="Jerusalem">Jerusalem</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schiitische_Überlieferungen"><span id="Schiitische_.C3.9Cberlieferungen"></span>Schiitische Überlieferungen</h2></div>
<p>Nach der <a href="Zw%C3%B6lfer-Schia" title="Zwölfer-Schia">schiitischen</a> Überlieferung fragte Adam kurz nach seiner Erschaffung Gott, ob er Geschöpfe erschaffen habe, die ihm lieber seien als er selbst. Daraufhin bejahte Gott und erklärte Adam, dass er ihn nur ihretwegen erschaffen habe. Dann ließ er ihm durch die Engel die Schatten seiner Nachkommen Mohammed, <a href="%CA%BFAl%C4%AB_ibn_Ab%C4%AB_T%C4%81lib" title="ʿAlī ibn Abī Tālib">ʿAlī ibn Abī Tālib</a>, <a href="Fatima_bint_Muhammad" title="Fatima bint Muhammad">Fatima bint Muhammad</a>, <a href="Al-Hasan_ibn_%CA%BFAl%C4%AB" title="Al-Hasan ibn ʿAlī">al-Hasan ibn ʿAlī</a> und <a href="Al-Husain_ibn_%CA%BFAl%C4%AB" title="Al-Husain ibn ʿAlī">al-Husain ibn ʿAlī</a> zeigen, die sich vor dem Gottesthron befanden. Nach dem Sündenfall bat Adam Gott im Namen dieser fünf Personen um Vergebung, woraufhin Gott ihm vergab. Auf diesen Sachverhalt soll das Koranwort in Sure 2:27<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bezug nehmen, wonach Adam von seinem Herrn Worte erhielt, und dieser ihm sich dann wieder gnädig zuwandte.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die fünf genannten Personen bilden zusammengenommen die fünf <a href="Ahl_al-kis%C4%81'" title="Ahl al-kisā'">Leute des Mantels</a>, die bei den Schiiten besonders verehrt werden.
</p><p>Nach der schiitischen Überlieferung begrub Noah Adam nicht in Jerusalem, sondern in <a href="Nadschaf" title="Nadschaf">Nadschaf</a>, wo sich auch das Grab von <a href="%CA%BFAl%C4%AB_ibn_Ab%C4%AB_T%C4%81lib" title="ʿAlī ibn Abī Tālib">ʿAlī ibn Abī Tālibs</a> befindet. Schon Ibn Battūta berichtete, dass hier in dem <a href="Imam-Ali-Moschee_(Nadschaf)" title="Imam-Ali-Moschee (Nadschaf)">Mausoleum ʿAlīs</a> auch die Gräber Adams und Noahs gezeigt wurden.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Arabische Quellen</dt></dl>
<ul><li>al-Ḫaṭīb al-Baġdādī: <i>Taʾrīḫ al-anbiyāʾ</i>. Ed. Āsiyā Kulaybān ʿAlī al-Bāriḥ. Beirut 2004. S. 31–39. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/waq66784_856/66784#page/n29/mode/2up">Digitalisat</a></li>
<li>al-Kisāʾī: <i>Qiṣaṣ al-anbiyāʾ</i>. Ed. Isaac Eisenberg. Brill, Leiden, 1922–1923. S. 23–79. <a href="https://de.wikisource.org/wiki/ar:File:%D9%82%D8%B5%D8%B5_%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%86%D8%A8%D9%8A%D8%A7%D8%A1_%D9%84%D9%84%D9%83%D8%B3%D8%A7%D8%A6%D9%8A.pdf" class="extiw external" title="s:ar:File:قصص الأنبياء للكسائي.pdf">Wikisource</a></li>
<li><a href="Muhammad_B%C4%81qir_al-Madschlis%C4%AB" title="Muhammad Bāqir al-Madschlisī">Al-Maǧlisī</a>: <i>Biḥār al-anwār</i>. Dār Iḥyāʾ at-tūrāṯ al-ʿArabī, Beirut, 1983. Bd. XI, S. 97–269. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/fkr_behar001/%D8%A8%D8%AD%D8%A7%D8%B1%20%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%86%D9%88%D8%A7%D8%B1%20%D8%A7%D9%84%D8%AC%D8%A7%D9%85%D8%B9%D8%A9%20%D9%84%D8%AF%D8%B1%D8%B1%20%D8%A3%D8%AE%D8%A8%D8%A7%D8%B1%20%D8%A7%D9%84%D8%A7%D8%A6%D9%85%D8%A9%20%D8%A7%D9%84%D8%A3%D8%B7%D9%87%D8%A7%D8%B1%20-%20%D8%A7%D9%84%D8%B4%D9%8A%D8%AE%20%D9%85%D8%AD%D9%85%D8%AF%20%D8%A8%D8%A7%D9%82%D8%B1%20%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%AC%D9%84%D8%B3%D9%8A%20-%20%D8%AC011%20%D8%8C%20%20%D8%AA%D8%A7%D8%B1%D9%8A%D8%AE%20%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%86%D8%A8%D9%8A%D8%A7%D8%A1#page/n101/mode/2up">Digitalisat</a></li>
<li>al-Rabghūzī: <i>Qiṣaṣ al-anbiyāʾ</i>. Ed. <a href="Hendrik_Boeschoten" title="Hendrik Boeschoten">Hendrik E. Boeschoten</a> u. a. Brill, Leiden, 1995. Bd. I, S. 12–31 (Edition), Bd. II, S. 12–49 (englische Übersetzung).</li>
<li>Sibṭ Ibn al-Ǧauzī: <i>Mirʾāt az-zamān fī taʾrīḫ al-aʿyān</i>. Ed. Muḥammad Barakāt u. a. Dār ar-Risāla al-ʿĀlamīya. Beirut, 2013. Bd. I, S. 232–296 <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/FP144301/01_144301#page/n232/mode/2up">Digitalisat</a></li>
<li><a href="At-Tabar%C4%AB" title="At-Tabarī">Abū Ǧaʿfar Muḥammad b. Ǧarīr aṭ-Ṭabarī</a>: <i>Taʾrīḫ ar-rusul wa-l-mulūk</i>. Hrsg. von M. J. de Goeje. Leiden 1879–1901. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/tarkhalrusulwaal01abaruoft#page/447/mode/2up">Prima Series, 1 S. 86–178</a> – Engl. Übers.: <i>The History of al-Ṭabarī</i> Vol. I: <i>General introduction and From the creation to the flood</i>. Translated and annotated by Franz Rosenthal. SUNY Press, Albany 1989. S. 257–334.</li>
<li><a href="Ath-Tha%CA%BFlab%C4%AB" title="Ath-Thaʿlabī">Abū Isḥāq Aḥmad b. Muḥammad aṯ-Ṯaʿlabī</a>: <i>Qiṣaṣ al-anbiyāʾ oder ʿArāʾis al-maǧālis.</i> Deutsche Übersetzung von <a href="Heribert_Busse" title="Heribert Busse">Heribert Busse</a> unter dem Titel: <i>Islamische Erzählungen von Propheten und Gottesmännern.</i> Wiesbaden 2006, S. 39–64.</li>
<li><a href="Al-Tarafi" class="mw-redirect" title="Al-Tarafi">At-Tarafī</a>: <i>Qiṣaṣ al-anbiyāʾ.</i> Ediert und kommentiert unter dem Titel <i>The stories of the prophets by Ibn Muṭarrif al-Ṭarafī</i> von Roberto Tottoli. Schwarz, Berlin, 2003. Arabischer Text S. 7–20 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/iud/content/pageview/281211">Digitalisat</a>, englischer Kommentar S. 21–30 <a rel="nofollow" class="external text" href="http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/iud/content/pageview/280906">Digitalisat</a>.</li></ul>
<dl><dt>Studien</dt></dl>
<ul><li>Ernst Beck: „Iblis und Mensch, Satan und Adam. Der Werdegang einer koranischen Erzählung“ in <i>Le Muséon</i> 89 (1976) 195–244.</li>
<li>Michael G. Carter: „Adam and the technical terms of medieval Islam“ in R. Arnzen (ed.): <i>Words, texts and concepts cruising the Mediterranean Sea: studies on the sources, contents and influences of Islamic civilization and Arabic philosophy and science ; dedicated to Gerhard Endress on his sixty-fifth birthday</i>. Leuven u. a.: Peeters 2004. S. 439–454.</li>
<li>C. C. Castillo: „La creatión de Adán segun la tradición y la leyenda musulmanas“ in <i>Miscelánea de estudios árabes y hebraicos</i> 27–28 (1978–9) 131–48. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.meaharabe.com/index.php/meaharabe/article/view/646/639">Digitalisat</a></li>
<li>Leigh N. B. Chipman: “Mythic aspects of the process of Adam’s creation in Judaism and Islam” in <i>Studia Islamica</i> 93 (2001) 5–25.</li>
<li>M. J. Kister: „Legends in Tafsir and Hadith Literature: The Creation of Adam and Related Stories“ in A. Rippin (ed.): <i>Approaches to the History of the Interpretation of the Qur'an.</i> Oxford: Oxford University Press, 1988. S. 82–114.</li>
<li>M.J. Kister: „Ādam. A study of some legends in tafsīr and ḥadīt Literature“ in <i>Israel Oriental Studies</i> 13 (1993) 113–174. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kister.huji.ac.il/content/%C4%81dam-study-some-legends-tafs%C4%ABr-and-%E1%B8%A5ad%C4%ABth-literature">Hier</a> online abrufbar.</li>
<li>M. Mir: „Adam in the Qurʾān“ in <i>Islamic Culture</i> 62 (1988) 1–11.</li>
<li>J. Pedersen: Art. „Ādam“ in <a href="The_Encyclopaedia_of_Islam._New_Edition" class="mw-redirect" title="The Encyclopaedia of Islam. New Edition">The Encyclopaedia of Islam. New Edition</a> Bd. I, S. 176b–178b.</li>
<li>Stephen D. Ricks: „The garment of Adam in Jewish, Muslim, and Christian tradition“ in Benjamin H. Hary, John L. Hayes, and Fred Astren (eds.): <i>Judaism and Islam. Boundaries, communication, and interaction. Essays in honor of William M. Brinner.</i> Brill, Leiden, 2000. S. 203–25.</li>
<li>Cornelia Schöck: <i>Adam im Islam. Ein Beitrag zur Ideengeschichte der Sunna</i>. Klaus Schwarz, Berlin 1993. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/ssg/id/318092">Digitalisat</a>.</li>
<li>Cornelia Schöck: “Adam and Eve” in: <i>Encyclopaedia of the Qurʾān</i> Ed. J. D. McAuliffe, Leiden/Boston/Köln: Brill, 2001–2006, Bd. I, S. 22–26.</li>
<li><a href="Heinrich_Speyer" title="Heinrich Speyer">Heinrich Speyer</a>: <i>Die Biblischen Erzählungen im Qoran</i>. C. Schulze & Co., Gräfenhainichen, 1931. S. 41–83.</li>
<li>Karel Steenbrink: <i>Adam redivivus: Muslim elaborations of the Adam saga with special reference to the Indonesian literary traditions</i>. Zoetermeer: Meinema-Zoetermeer 1998.</li>
<li>Roberto Tottoli: „A proposito di un recente studio su Adamo nell’islam“ in <i>Annali dell' Istituto Universitario Orientale di Napoli</i> 55 (1995) 437–45.</li>
<li>Samuel M. Zwemer: „The worship of Adam by angels“ in <i>The Muslim World</i> 27 (1937) 115–127.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Adam_in_Islam?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Adam im Islam</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://corpuscoranicum.de/index/index/sure/17/vers/70">Sure 17, Vers 70</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/30">Sure 2, Vers 30</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Abraham Katsh: <i>Judaism in Islam. Biblical and Talmudic Backgrounds of the Koran and its commentaries.</i> New York 1954. S. 34.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 1993, 63–66.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">aṯ-Ṯaʿlabī: <i>Islamische Erzählungen</i>. 2006, S. 35.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 83.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 69f.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 110.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">aṯ-Ṯaʿlabī: <i>Islamische Erzählungen</i>. 2006, S. 46.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 182.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">ʿAbd ar-Razzāq aṣ-Ṣanʿānī: <i>al-Muṣannaf</i>. Ed. Ḥabīb ar-Raḥmān al-Aʿẓamī. Beirut 1983. Bd. V, S. 92, Nr. 9092. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/stream/waq15649/05_15653#page/n92/mode/2up">Digitalisat</a></span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 1993, 185.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. aṯ-Ṯaʿlabī 48.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Isḥāq ibn Ibrāhīm al-Ḫuttalī: <i>Kitāb ad-Dībāǧ</i>. Ed. Ibrāhīm Ḥālim. Damaskus 1994. S. 30.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck 1993, 137-153.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck 1993, 162.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 1993, 156-158.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 1993, 177.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. aṯ-Ṯaʿlabī 57.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Schöck: <i>Adam im Islam.</i> 1993, S. 1993, 166-169.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu Josef van Ess: <i>Zwischen Ḥadīṯ und Theologie: Studien zum Entstehen prädestinatianischer Überlieferung</i>. Berlin [u. a.]: de Gruyter, 1975. S. 32–39.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert bei van Ess 1975, 33.</span>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Marion Holmes Katz: <i>The birth of the prophet Muhammad: devotional piety in Sunni Islam.</i> London 2009. S. 12–26.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Pedersen 178a und aṯ-Ṯaʿlabī 62f.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. aṯ-Ṯaʿlabī 63 und Pedersen 178a.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://corpuscoranicum.de/index/index/sure/2/vers/37">Sure 2, Vers 37</a></span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Al-Maǧlisī: <i>Biḥār al-anwār</i>. 1983, Bd. XI, S. 195.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Irute Schober: <i>Das Heiligtum ʿAlī ibn Abī Tālibs in Naǧaf. Grabstätte und Wallfahrt.</i> Frankfurt/Main u. a. 1990. S. 65–68.</span>
</li>
</ol></div>
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<a href="Lot_(Bibel_und_Koran)#Lot_im_Islam" title="Lot (Bibel und Koran)">Lūt</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">لوط</bdi></bdo> (<i><a href="Lot_(Bibel_und_Koran)" title="Lot (Bibel und Koran)">Lot</a></i>) |
<a href="Ismael#Ismael_im_Koran" title="Ismael">Ismāʿīl</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">إسماعيل</bdi></bdo> <i>(<a href="Ismael" title="Ismael">Ismael</a>)</i> |
<a href="Isaak#Isaak_im_Islam" title="Isaak">Ishāq</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">إسحاق</bdi></bdo> (<i><a href="Isaak" title="Isaak">Isaak</a></i>) |
<a href="Jakob#Jakob_im_Islam" title="Jakob">Yaʿqūb</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">يعقوب</bdi></bdo> (<i><a href="Jakob" title="Jakob">Jakob</a></i>) |
<a href="Yusuf_(Prophet)" title="Yusuf (Prophet)">Yūsuf</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">يوسف</bdi></bdo> (<i><a href="Josef_(Sohn_Jakobs)" title="Josef (Sohn Jakobs)">Josef</a></i>) |
<a href="Ijob#Rezeption_im_Islam" title="Ijob">Ayyūb</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">أيوب</bdi></bdo> <i>(<a href="Ijob" title="Ijob">Ijob</a>)</i> |
<a href="Jitro_(Person)#Rolle_im_Islam" title="Jitro (Person)">Schuʿaib</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">شعيب</bdi></bdo> (<i><a href="Jitro_(Person)" title="Jitro (Person)">Jitro</a></i>) |
<a href="Moses_im_Islam" title="Moses im Islam">Mūsā</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">موسى</bdi></bdo> <i>(<a href="Mose#Im_Islam" title="Mose">Mose</a>)</i> |
<a href="Harun" title="Harun">Harun</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">هارون</bdi></bdo> (<i><a href="Aaron_(biblische_Person)#Aaron_im_Islam" title="Aaron (biblische Person)">Aaron</a></i>) |
<a href="Dhu_l-Kifl" title="Dhu l-Kifl">Dhū l-Kifl</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">ذو الكفل</bdi></bdo> (<i><a href="Ezechiel" title="Ezechiel">Ezechiel</a></i>) |
<a href="David#David_im_Islam" title="David">Dāwud</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">داود</bdi></bdo> (<i><a href="David" title="David">David</a></i>) |
<a href="Salomo#Salomo_im_Islam" title="Salomo">Sulaimān</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">سليمان</bdi></bdo> <i>(<a href="Salomo" title="Salomo">Salomo</a>)</i> |
<a href="Elija#Koran" title="Elija">Ilyās</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">إلياس</bdi></bdo> <i>(<a href="Elija" title="Elija">Elija</a>)</i> |
<a href="Elischa" title="Elischa">al-Yasaʿ</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">اليسع</bdi></bdo> (<i>Elischa</i>) |
<a href="Yunus_(Prophet)" title="Yunus (Prophet)">Yūnus</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">يونس</bdi></bdo> (<i><a href="Jona#Islam" title="Jona">Jona</a></i>) |
<a href="Zacharias_(Vater_des_Johannes)" title="Zacharias (Vater des Johannes)">Zakariyā</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">زكريا</bdi></bdo> (<i>Zacharias</i>) |
<a href="Johannes_der_T%C3%A4ufer#Islam" title="Johannes der Täufer">Yahyā</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">يحيى</bdi></bdo> <i>(<a href="Johannes_der_T%C3%A4ufer" title="Johannes der Täufer">Johannes</a>)</i> |
<a href="%CA%BF%C4%AAs%C4%81_ibn_Maryam" title="ʿĪsā ibn Maryam">ʿĪsā</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">عيسى</bdi></bdo> <i>(<a href="Jesus_von_Nazaret" title="Jesus von Nazaret">Jesus</a>)</i> |
<a href="Mohammed" title="Mohammed">Muhammad</a> <bdo dir="ltr"><bdi dir="rtl" lang="ar" class="arabic spanAr" style="unicode-bidi:isolate;font-size:120%;">محمد</bdi></bdo> <i>(Mohammed)</i>
</p>
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